Schulprogramm

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I. Leitbild

Das Albertus-Magnus-Gymnasium Bensberg ist eine moderne Bildungseinrichtung in Nordrhein-Westfalen, deren Wurzeln bis in das Jahr 1858 zurückreichen. Dem Anspruch des gelehrten Namenspatrons nachkommend sieht sich die Schulgemeinschaft folgendem Leitbild verpflichtet:

Gemeinsam Schule gestalten

  • Wir wertschätzen uns gleichermaßen als Lehrende und Lernende.
  • Wir stehen als Schulgemeinschaft füreinander ein, unabhängig von sozialem Status, religiösem Hintergrund und kulturellen Wurzeln.
  • Wir treten Ausgrenzung, Gewalt und Hass bestimmt entgegen.

Gemeinsam Vertrauen schaffen

  • Wir verpflichten uns zu einem offenen und aufrichtigem Miteinander.
  • Wir wehren uns entschieden gegen jede Form von Aggression.
  • Wir engagieren uns für Projekte im Dienste der Gemeinschaft.

Gemeinsam Bildung verwirklichen

  • Wir pflegen eine angstfreie Atmosphäre.
  • Wir legen ein solides Fundament für individuelle Wege.
  • Wir wachsen gemeinsam an Aufgaben – auch außerhalb des Unterrichts.
  • Wir legen Wert auf Qualität.
  • Wir nehmen schulische Mitwirkungsrechte wahr.

Gemeinsam charakterstarke Persönlichkeiten entwickeln

  • Wir gewähren Freiräume und unterstützen eigenverantwortliches Denken und Handeln.
  • Wir übernehmen Verantwortung für Andere.
  • Wir verbinden Leistungsbereitschaft und Lebensfreude.
  • Wir verteidigen eine Haltung der Gelassenheit und Zuversicht.
  • Wir fördern die Entwicklung freiheitlich-demokratischer Werte.
  • Wir bekennen uns zu einer weltoffenen Grundhaltung.

Gemeinsam die Zukunft im Blick haben

  • Wir bauen Brücken zwischen Lern- und Arbeitswelt.
  • Wir sind eine Gemeinschaft nachhaltigen Lernens.
  • Wir begeistern uns für Bildung und Ausbildung.

Die Schulgemeinschaft

II. Pädagogisches Konzept

Das Albertus-Magnus-Gymnasium ist ein Traditionsgymnasium (Gründungsjahr 1858), das zugleich von einer konstanten Innovationsfreude geprägt ist (Teilnahme an dem Modellversuch „selbstständige Schule“ von 2002 bis 2008, CertiLingua- und MINT-freundliche Schule, Teilnahme am Projekt „Lernpotenziale. Individuell fördern im Gymnasium“, Pilotschule für Module der Studien- und Berufsorientierung im Rahmen von KAoA (=Kein Abschluss ohne Anschluss), Wirtschaft als Unterrichtsfach, Gedenkstättenfahrten und internationale Erasmus+-Projekte u. a.).

Im Sinne unseres gelehrten Namenspatrons erheben wir einen universalen Bildungsanspruch. Dieser zielt nicht auf die Ausbildung von Fachspezialisten ab. Vielmehr ist unsere Erziehungs- und Bildungsarbeit von der Idee geleitet, dass der Wissens- und Kompetenzerwer die uns anvertrauten jungen Menschen zu mündigen und selbstbestimmten Persönlichkeiten heranbildet. Als solche sind sie in der Lage am intellektuellen gesellschaftlichen Diskurs sowie am kulturellen Leben teilzuhaben und soziale Verantwortung zu übernehmen. Neben der Vermittlung einer Allgemeinbildung in diesem Sinne, befähigt unsere Schule als Gymnasium zur allgemeinen Hochschulreife und qualifiziert für eine anspruchsvolle Berufsausbildung außerhalb der Hochschule.

Einen besonderen Akzent unserer Bildungsarbeit legen wir auf die Fremdsprachenausbildung sowie den mathematisch / naturwissenschaftlichen Fächerbereich. Die Einrichtung der beiden Profile („deutsch-englisch-bilingual“ und „naturwissenschaftlich“) trägt dem Rechnung. In allen Fächern unterstützen modern ausgestattete Fachräume einen zeitgemäßen, anspruchsvollen und schüler-orientierten Fachunterricht. Durch ein vielfältiges Angebot an Austausch- und Studienfahrten, durch regelmäßige Exkursionen zu außerschulischen Lernorten sowie durch die Einladung von Experten an unsere Schule bereichern und erweitern wir immer wieder unseren Unterricht und öffnen die Schule für die gesellschaftliche und die wissenschaftliche Wirklichkeit.

Fordern und Fördern ist für uns am AMG kein Gegensatz. Auf der einen Seite fordern wir von unseren Schülerinnen und Schülern die Bereitschaft, sich ausdauernd mit den anstehenden Aufgaben auseinander zu setzen. Unser Ziel ist es, sie zunehmend zu Abstraktion und flexiblem kritischem Denken, zu eigenständiger Problemlösung und zur zielgerichteten Zusammenarbeit in der Gruppe zu befähigen. Auf der anderen Seite fördern wir unsere Schülerinnen und Schüler gemäß ihren Begabungen auf vielfältige Weise, unterstützen sie beim Lernen und auch in Lernkrisen sowie auch beim Erwerb besonderer Zusatzqualifikationen. Regelmäßig organisieren Lehrkräfte der verschiedenen Fachrichtungen für ihre Schülerinnen und Schüler die Teilnahme an Wettbewerben und begleiten sie dorthin.

Die neu ins AMG eintretenden Schülerinnen und Schüler begleiten wir sorgsam beim Übergang von der Grundschule aufs Gymnasium durch ein speziell darauf abgestimmtes Konzept für die ersten Schultage, doppelte Klassenlehrerteams, und die Stufenfahrt „klasse Klasse“ mit dem Fokus auf sozialem Lernen und Teambildung. Unterstützt durch ein Schulgebäude von ansprechender moderner Architektur, das einen großen schülerfreundlich gestalteten Schulhof mit niedrigen Gebäudeteilen umschließt, bietet das AMG seinen Schülerinnen und Schülern einen behüteten Lern- und Lebensraum, in dem diese sich gerne bewegen. Dem trägt auch das fünfjährige Lernen im selben Klassenverband Rechnung. Die zweite Fremdsprache führt nicht zu einer Neuaufteilung. Auch der Übergang von Sek I nach Sek II wird durch pädagogische Begleitmaßnahmen wie Einführungstage, Einzelberatungen zur Schullaufbahngestaltung für alle Schülerinnen und Schüler wahlweise zusammen mit ihren Eltern über die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen hinaus von den Stufenleiterteams begleitet.

Diese Rahmenbedingungen fördern das Zugehörigkeitsgefühl zu unserem Gymnasium ebenso wie unser reges facettenreiches Schulleben, das sich durch vielfältige Aktivitäten auszeichnet. Eine große Zahl von Arbeitsgemeinschaften und Betreuungsangeboten bietet den Jugendlichen Betätigungs- und Begegnungsfelder für die unterschiedlichsten Neigungen und Interessen. Regelmäßig stattfindende Theateraufführungen, Musikdarbietungen und schulische Feste fördern zusätzlich die Identifikation mit der Schule. Die vielen Schülereltern, die sich engagiert in den Schulalltag einbringen, tragen nicht unwesentlich mit dazu bei, dass das Schulleben am AMG von allen Beteiligten als angenehm, friedlich und von gegenseitigem Respekt geprägt empfunden wird.

III. Unterricht am AMG

III.1 Allgemeines

Organisation des Schultages

Die Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler des AMG Bensberg ist auf 8 Jahre (G8) angelegt. In einem Unterrichtsraster mit 2 Langtagen und 3 Kurztagen (34 Wochenstunden) findet weitestgehend der gesamte Pflichtunterricht in Sek I und auch der größte Teil der Pflichtbelegungen der Sek II statt. In der Sek II kann es je nach individueller Belegung auch Unterricht an weiteren Langtagen geben, um so möglichst viele Schülerwahlen realisieren zu können.

Als mögliche Wochentage für Langtage sind Montag und Mittwoch vorgesehen. An Langtagen soll – soweit möglich – verstärkt in Doppelstunden unterrichtet werden. Die Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 bis 7 haben aufgrund rechtlicher Vorschriften nur (maximal) einen Langtag.

Zwischen dem Vormittags- und dem Nachmittagsunterricht gibt es eine 50-minütige Mittagspause, in der in der Schulmensa ein warmes Mittagsessen eingenommen werden kann. Zusätzlich werden in dieser Mittagspause für die Schülerinnen und Schüler der Sek I in der Übermittagsbetreuung (kurz ÜMI genannt), insbesondere für die Stufen 5 – 7, offene Freizeit-, Entspannungs- und Sportangebote in Kooperation mit dem Trägerverein Parisozial Bergisches Land und dem TV Bensberg angeboten.

Als Begabungs- und Interessenförderung bietet die Schule den Schülerinnen und Schülern ein breit gefächertes Angebot an Arbeitsgemeinschaften in allen Fachbereichen, die zumeist an den Nachmittagen der Kurztage stattfinden.

Für die jüngeren Schülerinnen und Schüler aus den Stufen 5 und 6, deren Eltern eine Nachmittagsbetreuung wünschen, bietet das AMG die NAMI täglich bis 15.30 Uhr an. Eine dafür qualifizierte Betreuerin und bei großer Nachfrage auch Oberstufenschülerinnen und -schüler führen in Kleingruppen Hausaufgabenbetreuung durch. Anschließend warten die ÜMI-Mitarbeiterinnen im Pavillon hinter der Mensa mit Freizeitangeboten auf die Kinder.

Organisation des Unterrichtes

Das AMG ist ein vier- bis fünfzügiges Gymnasium. Bei der Anmeldung können sich die Eltern nach Beratung durch die Schule für den deutsch-englisch-bilingualen Bildungsgang oder den Bildungsgang mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt entscheiden.

Die Klassen 5 und 6 erhalten jeweils einen eigenen Klassenraum und gehen nur für spezielle Fachunterrichte (NW, KU, MU, SP) in Fachräume. Ab Klasse 7 findet aller Unterricht in medial sehr gut ausgestatteten Fachräumen statt. Klassen mit hörgeschädigten Kindern behalten ihren Klassenraum, der dementsprechend mit Technik und Schallschutzvorrichtungen ausgestattet ist.

Die Klassen 5 bis 7 werden von einem Klassenlehrerteam, in der Regel ein Lehrer und eine Lehrerin, betreut. In den Stufen 8 und 9 betreut ein Klassenlehrer oder eine Klassenlehrerin die Klasse. Im Sinne unseres pädagogischen Konzeptes verbleiben die Schülerinnen und Schüler in der gesamten Sek I in einem unveränderten Klassenverband.

Schulische Besonderheiten im Unterrichtsangebot am AMG

Neben dem Pflichtunterricht gemäß der Stundentafeln des Landes NRW für die Sek I am Gymnasium werden den Schulen sog. Ergänzungsstunden für die Vertiefung in den Kernfächern, für die Profilbildung und für Angebote zur individuellen Förderung bereitgestellt. Am AMG nutzen wir diese in Stufe 5 in Deutsch (Rechtschreibtraining), Englisch und Mathematik, um allen unseren Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium erfolgreich zu ermöglichen und unterschiedliche Voraussetzungen auszugleichen. Um auch den zweiten Übergang in die Sek II trotz verkürzter Schulzeit optimal vorzubereiten, erhalten alle nicht-bilingualen Klassen 8 eine weitere Ergänzungsstunde in Englisch sowie alle Klassen 9 eine Ergänzungsstunde in Mathematik. Die übrigen Ergänzungsstunden werden genutzt für die Vertiefungsangebote in den beiden Profilzweigen: Im bilingualen Zweig wird der Englischunterricht in Stufe 5 um eine weitere, in Stufe 6 um zwei Wochenstunden erhöht. Ab Klasse 7 wird dann jeweils eine Ergänzungsstunde beim Start des englischsprachigen Sachfachunterrichtes in Erdkunde, Politik und Geschichte genutzt, der so im Anfangsjahr drei- statt zweistündig unterrichtet wird. Im naturwissenschaftlichen Zweig wird in den Stufen 5 bis 7 je eine Ergänzungsstunde pro Jahr genutzt für praktische und experimentelle Erweiterungsangebote im Anfangsunterricht in Biologie, Physik und Chemie.

Individuelle Differenzierungsmöglichkeiten ergeben sich ab Klasse 6 durch die Wahl zwischen Latein und Französisch als 2. Fremdsprache, ab Klasse 8 durch die Entscheidung für eine dritte Fremdsprache oder einen Differenzierungskurs fächerübergreifender Art wie z. B. Biologie / Chemie oder Physik /Informatik. Als Besonderheiten bietet das AMG im Wahlpflichtbereich ab Klasse 8 zusätzlich einen Differenzierungskurs „Europa“ mit bilingualen Modulen sowie das Fach Wirtschaft / Ökonomie an.

In den Stufen 7 und 8 hält das AMG mit dem Förderprogramm MoVe während der normalen Unterrichtszeit zusätzlich ein individuelles Förderangebot für einzelne Schülerinnen und Schüler bereit, um ihnen unter Anleitung das selbstständige Aufarbeiten von Lerndefiziten oder eine Verbesserung ihres Lernstandes in den Kernfächern zu ermöglichen.

Ab der Einführungsphase EF (= Stufe 10) treten die Schülerinnen und Schüler in die gymnasiale Oberstufe ein und wählen aus einem großen Angebot ihre individuelle Fächerbelegung. Mit Spanisch als in der EF neubeginnender Fremdsprache bieten wir allen sprachinteressierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zum Erlernen einer dritten oder sogar vierten Fremdsprache. Die seit vielen Jahren bewährte Kooperation mit dem benachbarten Otto-Hahn-Gymnasium und mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium eröffnet unseren Schülerinnen und Schülern in der Qualifikationsphase eine breite Auswahl für ihre Leistungskurse in allen Fachbereichen.

Hausaufgabenkonzept

Hausaufgaben sind eine wesentliche Ergänzung der schulischen Unterrichtsarbeit. Im Rahmen der Optimierung von G8 galt es deren Umfang und Ausgestaltung zu überdenken. Das dabei entwickelte Hausaufgabenkonzept wurde im Mai 2012 in der Lehrerkonferenz und abschließend in der Schulkonferenz beschlossen und hat sich seitdem bewährt.

An Langtagen geben wir in der Sekundarstufe I (Sek I) keine Hausaufgaben auf in Fächern, die unmittelbar am nächsten Tag wieder unterrichtet werden. Großen Wert legen wir auch auf das Einhalten der zeitlichen Obergrenzen für Hausaufgaben gemäß dem Hausaufgabenerlass für die Sek I.

Vertretungskonzept

In den Stufen 5 und 6 werden alle Stunden des regulären Stundenplans vertreten, damit eine verlässliche Betreuung der Schülerinnen und Schüler in der Schule sichergestellt wird. In den Klassen 7 bis 9 werden die Stunden in der Vormittagskernzeit 1. bis 5. Stunde stets vertreten. In der Sek II erhalten die Schülerinnen und Schüler Aufgaben zum eigenverantwortlichen Lernen.

Förderung der Methoden- und Medienkompetenz

Zum Schuljahr 2017/18 wurde für die 5. Klassen bereits ein Methodenheft als fächerübergreifendes Methodencurriculum eingeführt. Dieses enthält unter anderem Materialien für die Methodentage, auf welchen bereits zu Beginn des 5. Schuljahres notwendige Methoden zur Arbeitsorganisation und erste Arbeitstechniken trainiert werden. Dabei wird bereits von der 5. Klasse an auch ein besonderer Fokus auf die medialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gelegt.

III.2 Sprachlicher Schwerpunkt: Erziehung zur Mehrsprachigkeit – Interkulturelles Lernen

Der sprachliche Schwerpunkt des AMG zeichnet sich durch die Erziehung der Schülerinnen und Schüler zu Mehrsprachigkeit und interkultureller Handlungskompetenz aus. Das sprachliche Angebot sieht wie folgt aus:

ab Klasse 5 ab Klasse 6 ab Klasse 8 ab EF
Englisch Französisch oder Lateinisch Französisch (garantiert) Spanisch und / oder Hebräisch

Sprachzertifikate / Sprachwettbewerbe

Englisch Das AMG ist zertifiziertes Prüfungscenter für die Cambridge-Zertifikate in Kooperation mit dem Englischen Institut in Köln: First Certificate in English – FCE (Klasse 9 oder EF GK E); Cambridge Certificate in Advanced English – CAE (LK E)
Französisch Das Diplôme d’Études en Langue Française scolaire (DELF) kann in verschiedenen Niveaustufen erworben werden (A1 bis B2).
Spanisch DELE (Diplom für Spanisch als Fremdsprache) ist ein vom spanischen Ministerium für Bildung, Kultur und Sport beglaubigtes Zertifikat.

III.3 Naturwissenschaftlicher Schwerpunkt

Zu den Naturwissenschaften zählen die Fächer Biologie, Chemie und Physik, sowie die fächerübergreifenden Angebote Biologie-Chemie und Physik-Informatik im Wahlpflichtbereich der Stufen 8 / 9.

  • Die Klassen 5, 6 und 7 erhalten im Anfangsunterricht in Biologie, Physik bzw. Chemie jeweils eine zusätzliche Unterrichtsstunde.
  • Fest im Unterrichtskonzept verankerte Exkursionen (z.B. Zoo, Odysseum, Firma BARLOG Plastics).
  • Naturwissenschaftliche Projekte bei der Klassenfahrt in Stufe 7.

III.4 Weitere Besonderheiten und Schwerpunkte in den Fachbereichen

Deutschunterricht

In der Erprobungsstufe werden vor allem die Sprachkompetenz und Lesefreude gefördert (Klassenbibliotheken, Lesenächte, Lesewettbewerbe). In der Mittelstufe wird die Sprache der Öffentlichkeit in den Mittelpunkt gerückt. In der Oberstufe steht die integrative Arbeit an bedeutenden literarischen Werken im Fokus.

Musisch-künstlerischer und literarischer Unterricht

In den Klassen 5 und 6 ist sowohl Kunst als auch Musik ein fester Bestandteil. In der Oberstufe werden regelmäßig Leistungskurse in Kunst und Musik (in Kooperation) angeboten. Theater spielt eine wichtige Rolle (Theater-AG, Literaturkurse).

Gesellschaftswissenschaftlicher Unterricht

Ein Ziel ist die historisch-politische Bildung (Erinnerungskultur). Seit 2012 gibt es Gedenkstättenfahrten für die Stufe 9 und EF. Zudem wird das Differenzierungsfach Wirtschaft / Ökonomie in den Klassen 8 und 9 angeboten.

Mathematik

Der Unterricht ist geprägt von einer sehr guten Ausstattung mit elektronischen Medien (interaktive Activeboards). Ab der 7. Klasse wird der grafikfähige Taschenrechner eingeführt.

Religionslehre / Praktische Philosophie

Der Unterricht wird konfessionell getrennt in katholischer und evangelischer Religionslehre erteilt. Alternativ wird Praktische Philosophie angeboten.

Sportunterricht

Besonderheiten sind Schwimmunterricht in Stufe 5, Fahrsicherheitstraining in Stufe 6, Eislaufen in Stufe 7 und ein Skikompaktkurs in Stufe 8.

IV. Individuelle Förderung

IV.1 Begabungsförderung

Das AMG bietet zahlreiche Wettbewerbe (MINT, Sprachen, Mathematik-Olympiade) und Arbeitsgemeinschaften an. Besonders begabte Schüler der Oberstufe können an Universitätsprogrammen teilnehmen oder am Projekt „Jugend aktiv“.

IV.2 Unterstützende Förderung

Unter dem Motto „Schüler helfen Schülern“ geben Oberstufenschüler Nachhilfe für die Erprobungsstufe. In der Mittelstufe gibt es das Programm „MoVe“ zur Aufarbeitung von Defiziten in Kernfächern.

IV.3 Gemeinsames Lernen / Inklusion

Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden im Gemeinsamen Lernen (GL) unterstützt. Das AMG arbeitet hierbei mit Förderlehrern zusammen.

IV.4 Geflüchtete Schülerinnen und Schüler

Seit 2016 nimmt das AMG geflüchtete Jugendliche auf. In der DFG (Deutsch-Förder-Gruppe) lernen sie intensiv die deutsche Sprache und werden gleichzeitig einer Regelklasse zugeordnet.

V. Beratung und Prävention

V.1 Beratung

Die Schullaufbahnberatung erfolgt durch Koordinatoren und Stufenleiterteams. Zudem gibt es speziell ausgebildete Beratungslehrer für psychosoziale Beratung und ein Kriseninterventionsteam.

V.2 Prävention – Gesunde Schule

Präventionsarbeit am AMG – Fünf Bausteine

  • Jahrgangsstufe 6: Spaß und Sicherheit im Internet (Workshop)
  • Jahrgangsstufe 7: Geschlechtsspezifisches Präventionsprojekt
  • Jahrgangsstufe 8: Aktionstag Sehnsucht (Suchtprävention)
  • Jahrgangsstufe 9: Klang meines Körpers (Essstörungen)
  • Jahrgangsstufe EF: „Leichter als das Mathebuch …“ (Vortrag Magersucht)
  • Jahrgangsstufe Q1: Crash Kurs NRW (Verkehrssicherheit)

VI. Vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften

Regelmäßig werden zahlreiche AGs angeboten, darunter:

  • Musik: Big Band, Orchester, Schulchor, A-cappella-Chor
  • Sprachen: Cambridge-AG, DELF-AG, CertiLingua
  • Soziales/Sicherheit: Erste Hilfe-AG, Schulsanitätsdienst, Sozialprojekt ‚Lerbacher Wald‘
  • Technik/Sonstiges: Roberta-AG (Robotik), Jahrbuch-AG, Sporthelfer-AG, Theater-AG

VII. Förderung interkultureller Kompetenz

VII.1 Schulfahrten

Stufe Dauer Ziel / Anbindung an Unterricht
Stufe 5 4-5 Tage „klasse Klasse“ Teambildung, soziales Lernen
Stufe 7 5-6 Tage Naturerlebnispädagogik (NW-Schwerpunkt) oder Englandfahrt (bilingual)
Stufe 8 8 Tage Skikompaktkurs
Qualifikationsphase 5-7 Tage LK-Studienfahrten mit fachlicher Anbindung

VII.2 Schüleraustausche

Es bestehen Kontakte zu Partnerschulen in Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Österreich und im Rahmen von Erasmus+ Projekten (z.B. nach Italien, Norwegen, Portugal, Türkei).

VIII. Studien- und Berufsorientierung am AMG

Das AMG ist mit dem Berufswahlsiegel NRW ausgezeichnet. Die Orientierung erfolgt in drei Phasen:

  1. Phase: Potenzialanalyse (Stufe 8) und Berufsfelderkundungstage (Stufe 9).
  2. Phase: Zweiwöchiges Betriebspraktikum in der EF.
  3. Phase: Beratung durch die Agentur für Arbeit, Besuch von Unis und Karrieremessen in der Qualifikationsphase.

IX. Schule als gemeinschaftlich gestalteter Lebensraum

Die Zusammenarbeit mit Eltern und Schülern in den Gremien (Schulpflegschaft, SV) ist intensiv. Eltern engagieren sich zudem in der Schulcafeteria und Bibliothek. Der Förderverein unterstützt die Schule finanziell bei Medienausstattung und Projekten.

X. Öffnung von Schule – Kooperation mit außerschulischen Partnern

Kooperationspartner Art der Kooperation
BARLOG Plastics KURS-Partnerschaft, Unterrichtseinheit Kunststoff, Praktika
TH Köln / RVK Unterrichtsreihe Brennstoffzellenbusse
Bensberger Bank Expertenbesuche zu Geldmarktpolitik, Bewerbungstrainings
Kreissparkasse Köln Unterstützung bei Projekten und Bezahlsystem Mensa
Seniorenheim Lerbacher Wald Sozialprojekt „Jung und Alt im Dialog“
Tierheim Kürten Sozialprojekt „Tierschutz“

XI. Qualitätsmanagement für Unterricht und schulische Arbeit

Die Schule evaluiert regelmäßig Unterrichtsergebnisse (Lernstandserhebungen, Zentralabitur) und Projekte. Lehrkräfte nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil und die Schule wirkt aktiv an der Ausbildung von Referendaren und Praktikanten mit.

XII. Schlusswort

Das Schulprogramm spiegelt den Stand der Entwicklung von Juni 2018 wider. Es wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert, insbesondere im Hinblick auf die Umstellung auf das neunjährige Gymnasium (G9).

Bergisch Gladbach (Bensberg), den 13. Juni 2018

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