Erfolgreiche Teilnahme am Deutsch-Essay-Wettbewerb

Im Frühjahr dieses Jahres sind die Schülerinnen und Schüler der EF und Q1 von Frau Janz dazu eingeladen worden, am 17. Essay-Wettbewerb der Berkenkamp-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen teilzunehmen. Ziel des Ganzen ist die Förderung des bewussten Umgangs mit der deutschen Sprache und Literatur. Wie jedes Jahr gab es drei anregende Fragestellungen bzw. Aussagen, von denen wir uns eine für unseren Essay aussuchen durften. Zur Auswahl standen:

1. „Zweifel reizt mich nicht weniger als Wissen.“ (Dante Alighieri)
2. „Nichts, wenn man es überlegt, kann dazu verlocken, in einem Wettrennen der erste sein zu wollen.“ (Franz Kafka)
3. Was ist ein Gedanke?

Die Frage „Was ist ein Gedanke?“ hat mich sehr interessiert, weshalb ich dann auch zu diesem Thema einen Essay schreiben wollte. Zuerst habe ich eine Art Brainstorming gemacht und alle meine Ideen und Einfälle aufgeschrieben. In einem zweiten Schritt habe ich meine Notizen sortiert, was nicht ganz einfach war, da die Textform Essay in der Schule noch nicht so oft geübt wurde. Letztendlich ähneln Essays Erörterungen, man hat allerdings viel mehr Freiheiten im Bezug auf den Aufbau und den Sprachstil. Zum Schluss habe ich den Essay noch einmal überarbeitet und Korrektur lesen lassen.

Viele werden sich jetzt bestimmt fragen, wieso man freiwillig an so einem Wettbewerb teilnimmt, vor allem, weil man an dem Essay in seiner Freizeit schreiben muss und weil der Abgabetermin im gleichen Zeitraum wie die Fertigstellung der Facharbeit in der Q1 liegt. Für mich persönlich war die Aufgabe an sich ausschlaggebend. Wie eben schon erwähnt, fand ich die Themen sehr interessant und spannend sowie die zu verfassende Textform, da ich mich mit Essays noch nicht allzu viel befasst habe. Darin habe ich eine gewisse Herausforderung gesehen. Hinzu kommt, dass ich schon immer sehr gerne Geschichten und andere Texte geschrieben habe und mir der Umgang mit der deutschen Sprache viel Spaß macht. Ein weiterer Grund ist auch der zu gewinnende Preis: Ein mehrtägiges Literaturseminar mit einer Schriftstellerin oder einem Schriftsteller, so wie einen Büchergutschein in Höhe von 200 Euro. Außerdem kann man die Teilnahme am Wettbewerb als Referenz bei einer Bewerbung um ein Stipendium angeben.

Zusammenfassend, mit Sicherheit auch für die zwei anderen erfolgreichen Teilnehmerinnen (Leonie Krey & Defne Köpeli, beide Q1), kann ich sagen, dass die Teilnahme am Essay-Wettbewerb sehr viel Spaß gemacht hat und ich die Teilnahme allen Schülerinnen und Schülern der EF und Q1 empfehlen kann, die Spaß am kreativen Schreiben haben und sich gerne mit interessanten Fragestellungen und Aussagen auseinandersetzen.

Leonie Hinst Q2