Solistenkonzert am 23.06.2010

Am Mittwoch, den 23. Juni 2010 fand wieder einmal ein Solistenkonzert mit Schülern aller Jahrgangsstufen statt. Der von Herrn Burger schwungvoll moderierte musikalische Abend begann wegen der WM schon um 18:00 Uhr. Trotz des ungünstigen Termins war der Musikraum 2 gut mit Zuhörern gefüllt.

Den Auftakt des Programms gestaltete die Jazz-AG von Herrn Brettl mit den Stücken „All of me“ und „Chameleon“ von Herbie Hancock. Die acht Musiker, Till Brettl, Thilo Zerwas, Lucas Wotzka, Niklas Hepfer, Christiano Salgert, Martin Schmickler, Dirk Schmidtbauer und Rolf Faymonville legten mit ihren teilweise selbst arrangierten Stücken (z.B. von Thilo Zerwas) einen eindrucksvollen Sound hin, immer wieder durchsetzt von kleinen Soloeinlagen.

Das Publikum beim Solistenkonzert 2010 Die Jazz-AG spielt beim Solistenkonzert Klara Schulte-Bunert (5b) am Klavier

Nach dieser Eröffnung des Abends bewegte sich das Programm von unten nach oben durch die Jahrgangsstufen. Aus der Klasse 5d setzte sich Anna Nadejdin ans Klavier und präsentierte in sicherem Vortrag die gar nicht so einfachen Stücke „Theme from Love Story“ und „Take five“ von Dave Brubeck. Es folgte aus der Klasse 5b Klara Schulte-Bunert, die mit festem Anschlag und starkem Ausdruck das Stück „Wilder Reiter“ aus dem Album für die Jugend von Schumann vortrug. Ebenfalls aus der Klasse 5b trat Marius Kampf mit seiner Gitarre auf die Bühne. Er spielte mit großem Einfühlungsvermögen eine Rumba eines anonymen Komponisten. Noch ein Beitrag folgte aus der musikalischen 5b. Lea Haas brachte bravourös auf ihrem Akkordeon drei jiddische Tanzlieder zu Gehör und das Stück „Am Tor zum alten Zarenpalast“.

Marius Kampf (5b) spielt Gitarre beim Solistenkonzert 2010 Lea Haas (5b) spielt das Akkordion Mit ihrem Kontrabass unterstützt Maja Bullok (8a) Nora Stickelmann am Klavier.

Wieder am Klavier trat Thilo Ruthmann aus der 6a auf und brillierte mit „Le Petit Nègre“ von Claude Debussy. Auch aus der 6a stammt Judith Lange, die auf der Geige das Adagio und das Allegro aus der Sonata in F-Dur von Händel virtuos vortrug. Sie wurde auf dem Klavier von ihrem Vater Johannes Lange begleitet.

Nun ging es mit der 8. Jahrgangsstufe weiter. Nora Stickelmann aus der 8a präsentierte sehr gefühlvoll das tiefgründig schwermütige Stück „Tastenträume“ von Anna Terzibaschitsch. Beim folgenden Stück trat ihre Klassenkameradin Maja Bullok mit dem Contrabass hinzu. Zusammen trugen die beiden Mädchen den Canon von Pachelbel vor. Maja mit ihren tiefen Tönen ließ immer wieder die Fundamente des Musikraums erzittern, erst recht, als sie anschließend das Solostück „Conquest of Paradise“ auf dem Contrabass hören ließ.

Emilia Wieding (10c) singt Max Lehmann (10d) spielt Gitarre Valentin Stamm (11) spielt Akkordeon

Aus der 10. Jahrgangsstufe trat als Erste Emilia Wieding aus der 10c auf die Bühne. Sie trug mit großer Ausdruckskraft den herzergreifenden Song „I’m ok“ von Christina Aguilera vor, sowohl in den leisen als auch in den leidenschaftlichen Passagen wunderschön gesungen. Gefolgt wurde sie von dem schon wettbewerbserprobten Gitarristen Max Lehmann aus der 10d, der von Fernando Sor, dem „Mozart der Gitarrenmusik“, das „Grand Solo“ temperamentvoll und technisch ausgereift zum Besten gab.

Noch einmal gab es einen Akkordeonbeitrag. Valentin Stamm aus der Stufe 11 präsentierte mit großer Leidenschaft und Wucht „Liber Tango“ von Astor Piazzolla. Es folgte ein ganz besonderes Instrument. Aus der Stufe 12 trat Marcella Reissmann mit der Harfe auf. Schon ihr erstes Stück „Romances sans paroles“ von Felix Godefroid zeigte ihren sicheren Griff in die Seiten. Besonders virtuos und taktsicher trug sie das zweite Stück „Pistache“ von dem – wie Marcella betonte – „experimentierfreudigen“ modernen Komponisten Bernard Andres vor.

Anna Nadejdin (5d) spielt Klavier Marcella Reissmann (12) an der Harfe Das a capella Ensemble, bestehend aus Vanessa Pienta (11), Constanze Landwehr (11), Dania Herzog (12) und Alexander Schütz (11)

Einen besonderen Leckerbissen stellte das neu gegründete a-Capella Ensemble von Vanessa Pienta (11), Constanze Landwehr (11) und Dania Herzog (12) dar. Mit ihren schönen glockenklaren Stimmen trugen sie rythmisch präzise und treffsicher in der Tonhöhe ihr dreistimmiges Stück „Hey, Soul Sister“ von Train vor. Beim zweiten Song setzte sich Constanze Landwehr ans Klavier und sang von dort aus mit den beiden andern „Only you“ von den Flying Pickets. Auch dieser Song, bei dem die Mädchen vom Schlagzeuger Alexander Schütz (11) unterstützt wurden, beeindruckte durch die Klarheit des Gesangs.

Den Abschluss des Konzertes gestaltete wieder die Jazz-AG mit einem weiteren Stück von Herbie Hancock, arrangiert von dem Schlagzeuger Christiano Salgert. Als Zugabe spielte die Gruppe als Dankeschön an Herrn Burger, der das Konzert organisiert hatte, eines seiner Lieblingsstücke.

Es erfolgte ein tosender Applaus auf das gelungene Konzert.

Sat

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