Nachwuchsautoren am AMG

Bücher. Bücher lesen wir alle gern. Egal, ob spannende Krimis, interessante Sachbücher oder lustige Comics. Irgendetwas mögen oder sogar lieben wir alle.

Doch habt ihr euch schon einmal Gedanken über diejenigen gemacht, die die Bücher schreiben? Die, die sich die Geschichten, die ihr abends lest, ausdenken? Wir schon! Wer wir sind? Wir sind die Kinder vom AMG, die am Kurzgeschichten-Wettbewerb des Wort- und Kultur Verbandes teilgenommen haben. Was das genau ist und wie wir dazu gekommen sind, werde ich nun erklären:

Wir sind zu diesem Wettbewerb über die Schule gekommen. Eines Tages hat uns unsere Deutschlehrerin, Frau Janz, davon erzählt; von diesem Wettbewerb; von den Kurzgeschichten; von dem Thema Tiergeschichten.

Einige Kinder hat das sofort angesprochen. Darunter waren auch wir drei – die drei, die am Mittwoch, dem 28. September 2017, bei der Preisverleihung in der Stadtbücherei waren. Doch dazu später. Jetzt erst einmal von Anfang an.

Unter anderem hat uns einfach die Liebe zu den Büchern und die Tierliebe zum Schreiben bewegt. Andere Gründe dafür waren, dass wir es einfach mögen, zu schreiben und auch selber zu lesen. Die Geschichten dann zu schreiben war aber gar nicht so einfach, wie manche von euch es sich vielleicht vorstellen. Zuerst braucht man natürlich eine Idee. Viele von uns haben zum Beispiel ihren größten Wunsch untergebracht oder Themen, die uns – und hoffentlich auch euch – wichtig sind. Themen, die auf unser Leben und das der Tiere einen großen Einfluss haben. Ich spreche vom Klimawandel und der Umweltverschmutzung.

Doch ihr wollt sicher wissen, wie wir weitergemacht haben. Wir haben uns dann erst einmal ein paar Notizen gemacht. Letztendlich war das Umformulieren in einen Text dann gar nicht mehr so schwierig. Einige von uns hatten auch schon Erfahrung mit dem Schreiben. Sie hatten schon für kleine Geschwister geschrieben oder an anderen Schreibwettbewerben teilgenommen. Das Schreiben an sich hat für mich persönlich auch Spaß gemacht. Man konnte sich während des Schreibens auch gut und schön in die Geschichte reinversetzen und mögliches Fachwissen verarbeiten.

Dann wurde es spannend. Wir haben die Geschichte abgeschickt. Es passierte eine Weile nichts, bis schließlich ein Brief kam – doch es war nur die Bestätigung, dass wir die Geschichte eingeschickt haben. Doch dann kam dieser Brief vom Wort- und Kultur Verband – über die Preisverleihung! Dass wir dabei waren! Diesen Brief bekamen leider nur drei von uns. Für die anderen war der Wettbewerb an diesem Punkt leider zu Ende. Doch bei denen, die die Hürde genommen hatten? Jubel! Am Abend der Preisverleihung in der Stadtbücherei waren wir drei ziemlich aufgeregt. Wir drei… ich sollte uns erst einmal vorstellen:
Wir sind alle aus den Deutschklassen der 7 von Frau Janz. Das sind Lea-Carlotta Fretzdorf (7d), Finja Karlshaus (7b) und ich, Janek Stockhaus (7d). Bei der Preisverleihung waren nur die Top Ten. Zuerst wurden die hinteren 7 Plätze, ohne genaue Platzierung, genannt. Darunter waren Finja und Lea-Carlotta. Dann kamen die Top drei. Darunter war ich, ich habe den 3. Platz belegt. Doch wir haben uns alle gefreut – über die Top Ten; darüber, dass unsere Geschichten anderen gefallen haben und über die Kekse, die es gab. All in all, wie der Engländer sagt, war der Wettbewerb gut.

Ich möchte auch noch einmal die Jungen aufrufen, zu schreiben, da ich der einzige Junge war, der überhaupt mitgemacht hat. Denn es gibt nichts zu verlieren. Und wer weiß, vielleicht schreibt ihr oder ich einmal ein Buch. Mit einem Buch kann man Menschen glücklich machen, mich zum Beispiel. Denn irgendwann, irgendwie oder irgendwo lesen wir alle. Ob auf der Reise, im Urlaub am Meer, nachmittags nach der Schule zum Entspannen oder noch heimlich unter der Bettdecke. Ihr seht: Bücher, egal wie groß, wie sie geschrieben sind, egal von wem, sie machen glücklich! Und vielleicht werdet ihr irgendwann Autor und macht Menschen glücklich!

J. Stockhaus (7d)

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