Exkursion zum Max-Planck-Institut für Neurologie des Verhaltens

Exkursion zum Max-Planck-Institut für Neurologie des Verhaltens

Der Bio LK (Q1) von Herrn Westhofen hat am 16.11.2023 einen Ausflug zum Max-Planck-Institut für Neurobiologie des Verhaltens unternommen.

Alles begann mit einer problemlosen Anreise der SchülerInnen zum Institut. Trotz Bahn-und Busstreik verlief alles nach Plan, und wir kamen rechtzeitig vor Ort an. Tatsächlich waren wir überpünktlich, womit wir nicht gerechnet haben.

Im Institut angekommen, sind wir zunächst von einer netten Mitarbeiterin (Julia Schlee) begrüßt und anschließend in einen Hörsaal begleitet worden. Dort brachten wir unsere Sachen unter und bekamen eine Einführung in das Programm. In ihrem Vortrag wurde uns ein allgemeiner Überblick über das Thema Neurobiologie und Verhaltensweisen bekommen. Julia Schlee erklärte uns die Ähnlichkeiten zwischen dem menschliche Gehirn/Verhalten und den von bestimmten Tieren wie z.B. Graumullen.

Anschließend stellte sie uns unterschiedliche Forschungsgruppen vor, wie beispielsweise die zum Magnetsinn von Säugetieren (Pascal Malkemper). Des Weiteren erfuhren wir genauere Informationen zur Tierhaltung im Institut, welche artgerecht gehalten werden und an Versuchen teilnehmen, welche den Tieren nicht schaden. Jedoch können durch das Verhalten der Tiere Rückschlüsse auf das menschliche Handeln gezogen werden.

Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung durften wir schließlich ins Schülerlabor und dort unsere eigenen Erfahrungen anhand von Zebrafischlarven in verschiedenen Entwicklungsstadien machen: durch unterschiedliche Verhaltensexperimente wie zum Beispiel Berührungen der Schwanzflossen mit Pipetten oder durch Klatschen der Hände oberhalb der Petrischale.
Auf das Klatschen reagierten die Larven nicht, beim Berühren mithilfe einer Pipette stellten wir zwei Arten von Reaktionen fest: 8 von 10 Larven zeigte eine schnelle Reaktion und schwammen gradlinig weg. Zuerst ziehen sich die Larven zusammen wie ein „C“. 2 von 10 Larven schwammen im Kreis, was man Sputnik-Mutante nennt.

Nach diesem besonderen Experiment kam Laurin zu uns und nahm uns mit in sein Forschungslabor, wo er seine Doktorarbeit über Vieraugenfische schreibt. Laurin führt Verhaltensexperimente mit den Fischen durch. Diese werden in Aquarien gehalten, und die unterschiedlichen Becken enthalten Vieraugenfische unterschiedlicher Stadien. Diese werden ca. 4 Jahre alt und leben ihr gesamtes Leben in den Becken. Bevor wir jedoch das Labor betreten durften, mussten wir uns Schuhüberzieher anziehen, damit keine Fremdkörper in das Labor gelangen und den Fischen schaden.

Durch den Bahnstreik verzögerte sich unsere Abreise, und wir waren genauso lange unterwegs wie im Institut. Trotz allen Strapazen hat es uns sehr gut am Max-Planck-Institut gefallen, und wir sind sehr dankbar für die tolle Führung von Julia. Der Ausflug ist sehr empfehlenswert, und wir würden es direkt nochmal machen.

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