2. Preis im Nichtraucher-Wettbewerb

Die Klasse 6c hat beim Nichtraucher -Wettbewerb “ be smart – don’t start“ mit ihrem Kreativ-Beitrag den 2. Preis und 400 Euro gewonnen!

Im letzten Jahr fiel das Los auf die damalige 5c, da sie es geschafft hatte, 1/2 Jahr nicht mit dem Rauchen zu beginnen. Somit sorgte der Zufall dafür, dass sie zur Preisverleihung eingeladen wurde und auf diese Weise die Kreativbeiträge des letzten Jahres erlebte. Da entstand spontan der Wunsch: „Das wollen wir im nächsten Jahr unbedingt auch machen“. Herr Faymonville als ihr Musiklehrer und Frau Ebeling als ihre Kunst- und Klassenlehrerin ließen sich nicht lange bitten und stiegen gern auf diese Initiative der Kinder ein.
Die Grundidee war schnell geboren. Ein Kontrast sollte dargestellt werden zwischen Nichtrauchern und Rauchern – zwischen Lebendigkeit und Vergänglichkeit – schlicht: zwischen Tod oder Leben – Schwarz oder Weiß. So hieß denn auch der letztlich der Titel des Projekts.

Im Kunstunterricht wurden Doppelmasken gebaut. Auf großen Luftballons erschienen in Pappmaché kontrastierende Gesichter: Bunte Kindergesichter auf der einen Seite und auf ihrer Rückseite das „schauerliche Monstergesicht des Todes“. Im Musikunterricht wurde nach einen entsprechenden Text gesucht und in Gemeinschaftsarbeit gefunden:

Wenn du glaubst, du bist der Coolste und steckst dir ’ne Kippe an
denk daran, dass dir das Rauchen wirklich schrecklich schaden kann.
Schwarz von Teer wird deine Lunge, du bekommst ein Raucherbein –
krebszerfressen deine Zunge – das kann doch so cool gar nicht sein.

Schwarz oder weiß – der blaue der Dunst
vernebelt dich ganz – das ist keine Kunst
Tod oder Leben – du hast die Wahl
doch du hat sie kein zweites Mal.

Dazu komponierte Johannes Cox eine passende, sehr eingängige Musik. Nun wurde das Ganze instrumental und gesanglich unermüdlich während der Musikstunden geprobt.
Auf der Klassenfahrt zur Freusburg entstanden zu dieser Musik die ersten Ansätze für die Maskenperformance. Tanja Böß lieferte die Grundidee, Jil Wiese stand als unermüdliche Choreografin Frau Ebeling bei den Proben im Kunstunterricht zur Seite. Nun drängte aber auch bereits die Zeit. Der Abgabetermin für den regionalen Wettbewerb nahte unerbittlich. Um der Jury einen Eindruck von unserer Performance aus Musik, Text und Maskenspiel zu geben, wurde mit Unterstützung der PA- und Multimedial-Ag ein Film als Trailer gedreht und geschnitten. Gerade noch rechtzeitig wurden alle Unterlagen an die AOK abgesendet. Nun hieß es warten.

Die positive Resonanz blieb nicht sehr lange aus. Die Verantwortlichen hatten beschlossen, die gesamte Preisverleihung in die Aula des AMG zu legen. Damit war klar, dass ein Preis gewonnen war – nur noch nicht welcher. Dies kurbelte die Probenarbeiten noch einmal mächtig an. denn schnell war klar, dass ein Live-Auftritt noch eine andere Perfektion erforderte als ein Film, bei dem man nicht Gelungenes einfach wegschneiden kann.

Am 25. Juni war es dann soweit: Alles mühevolle Proben der Details verband sich nun zu einem gelungenen Auftritt, der sehr viel Anklang und Beifall fand. Die Klasse 6c nahm ihren Preis im Beisein des Landrats Dr. Tebroke und der Jury von der Chefin der AOK Frau Fleck mit Stolz entgegen.

Auch die Beiträge der anderen Schulen wurden vorgestellt und natürlich gebührend bewundert: So waren eine Powerpoint-Präsentation zu den Buchstaben „Be smart – don’t start entstanden und ein a capella vorgetragener selbst komponierter Song „No drugs“ (beides 3. Preis Gymnasium Leichlingen), ein perfektes Fotobuch (ebenfalls 2. Preis) und ein sehr eindrucksvoller Film der Wilhelm-Wagener Schule als 1. Preis.