Vortrag und Gespräch zum Thema Magersucht digital

Seit einigen Jahren ist ein Vortrag zum Thema Magersucht in der Einführungsphase fest im Präventionsprogramm des AMG verankert.

Aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen konnte dieser nicht wie gewohnt im Januar in der Aula stattfinden. Dennoch bleibt das Thema selbstverständlich wichtig – gerade in einer Krisenzeit wie der jetzigen. Wir wollten den Schülern und Schülerinnen daher die Gelegenheit geben, all ihre Fragen zum Thema Magersucht stellen zu können und haben uns dazu ein alternatives digitales Format überlegt.

Vorbereitet wurde die Veranstaltung durch die Möglichkeit auf einem Padlet anonym Fragen an die Referentin, Frau Litterscheid, zu richten. Da diese nicht nur Ärztin, sondern auch eine ehemals von Magersucht Betroffene ist, bezogen sich die vielfältigen Fragen zum Teil auf persönliche Erfahrungen und zum Teil auf das Krankheitsbild ganz allgemein.

Am Mittwoch (24.3.) um 18:30 Uhr kamen dann insgesamt 11 Schülerinnen in einer Videokonferenz zusammen.

Frau Anslinger und Frau Glück, die die Suchtprävention ab dem nächsten Schuljahr übernehmen wird, begrüßten die Schülerinnen und die Referentin, die sich dankenswerterweise nach einem Arbeitstag in der Klinik noch Zeit für diese Veranstaltung genommen hat. Nach einem Hinweis auf mögliche inner- und außerschulische Anlaufstellen bei Beratungsbedarf, referierte Frau Litterscheid in einem halbstündigen Vortrag über Symptome und mögliche Ursachen von Magersucht. In diesen Vortrag bezog sie sowohl sehr persönliche Erfahrungen als auch die Fragen der Schülerinnen mit ein.

Anschließend verabschiedeten sich die beiden Lehrerinnen, um den Schülerinnen Gelegenheit zu geben,weitere Fragen und Anliegen mit Frau Litterscheid zu besprechen.

Patricia Anslinger