Mit Null Emisson nach Köln

Nachdem sich im Unterricht die beiden Physik-Informatik Kurse und der Bio-Chemie Kurses der 9.Klasse ausführlich mit dem Thema „Brennstoffzellen-Hybridbus“ beschäftigt haben, gab es zum Abschluss dieser Reihe einen Ausflug zur Technischen Hochschule in Köln.

Der Ausflug für den Bio-Chemie Kurs von Fr. Doenhardt-Klein, begleitet von Fr. Plitzko  und Hr. Monschau fängt um 8:05 am Bensberger Busbahnhof an, als der riesige Brennstoffzellen-Hybridbus mit Null Emission auf uns zu kam. Jeder war ziemlich begeistert und konnte es kaum erwarten, einzusteigen. Als alle dann im Bus saßen, wurde dieser erst einmal begutachtet und es wurden fleißig Fotos gemacht. Besonders auffällig war die Sitzreihe am Ende des Busses. Nach einer 30-minütigen Fahrt sind wir dann an der TH Köln angekommen. Dort wurden wir von Prof. Lohner abgeholt, der uns noch einige Details am Bus erklärt hat, sowie uns eine kleine Einführung in die Hochschule selber gab.

Wusstet ihr schon, dass man für zwei Busse 80-90 Tonnen Wasserstoff tanken muss, um 300km fahren zu können?“

Nach der kurzen Einführung wurde unser Kurs in zwei Gruppen geteilt. Während die eine Hälfte eine Führung von Prof. Lohner bekam, durfte die andere löten. Unter fachkundiger Anleitung löteten wir eine Antriebselektronik mit der hinterher Modellautos gesteuert werden können. Für die Meisten war das Löten eine neue und spannende Erfahrung. Die fertigen Platinen durften sogar mit nach Hause genommen werden.

Der anderen Hälfte, die eine Führung durch die Technische Hochschule von Prof. Lohner bekam, wurde währenddessen alles wichtige gezeigt und erklärt, z.B., dass der Preis eines Hybrid-Doppelbusses zwischen 1,7-1,8 Millionen Euro liegt. (Im Vergleich dazu: ein normaler Dieselbus kostet 800-900 Tausend Euro.) 

 

Unterdessen wurden von uns an mehreren Computerbildschirmen  des Antriebsprüfstands die Energie- und Geschwindigkeits-Diagramme für die verschiedenen Fahrsituationen, die wir zuvor im Unterricht besprochen hatten, simuliert und analysiert.

Außerdem wurde uns das Forschungsprojekt der Motoren, die direkt in die Räder eingebaut werden, vorgestellt und, wie ein Elektroauto funktioniert. Dies durften wir sogar eigenhändig testen, indem wir mit dem Elektroauto eine kleine Runde fahren durften – natürlich nur auf dem privaten Gelände der TH und mit Herrn Lohner als Beifahrer.

Bevor getauscht wurde, bekamen wir noch eine kleine Vorführung im Hochspannungslabor der TH Köln. Dort wurden uns einige Versuche rund um das Thema Hoch- und Überspannung demonstriert.

Alle waren sehr beeindruckt von den vielen Funken und Blitzen, die an verschiedenen Geräten erzeugt wurden. Danach wurde gewechselt. Als jeder dann die Führung gemacht und gelötet hat, war der erfolgreiche und abwechslungsreiche Tag auch schon vorbei.

Uns bot sich ein kleiner Einblick in einen Hochschulbetrieb und wir erhielten eine kleine Perspektive für die Berufsorientierung.

Ein herzliches Dankeschön an die RVK, die uns für diesen Tag einen ihrer Busse zur Verfügung gestellt hat. Und natürlich an Prof. Lohner und sein Team für die Unterstützung des Projekts.

 

                                                                           Text:   Lysann Hannemann (9c)

                                                       Fotos: Lysann Hannemann und Lina Donsbach (9c)