Eule zum Anfassen – Exkursion der Klasse 5a zur Waldschule auf „Gut Leidenhausen“

Lehrreich und spannend: außerschulische Lernorte

Am Mittwoch, den 13.6.2017, machten wir, die Klasse 5a, einen Ausflug zur Greifvogelauffangstation „Gut Leidenhausen“. Der Ausflug startete um 8.00 Uhr am AMG. Nach einer kurzen Bahnfahrt und einer Busfahrt, die eine gefühlte Ewigkeit gedauert hat, mussten wir noch ca. 15 Min. zu Fuß laufen. Auf unserem Weg, der durch den Wald führte, sahen wir Wildschweine und Rehe. Als wir endlich am Haus des Waldes, also am Ziel unserer Reise angekommen waren, haben wir uns alle erst einmal bei einem kurzen Snack ausgeruht und umgeschaut. Vor und hinter dem Haus gab es zwei Höfe, die sehr schön waren. Wir alle haben uns dort sofort wohl gefühlt.

Nach 10 Min. kamen dann unsere Betreuer Volker und Shima, zwei Studenten der Kölner Uni. Sie waren wirklich sehr nett und alle mochten die beiden. Dann durften wir uns in der Waldschule umsehen. Hier gab es viele ausgestopfte, aber auch lebende Tiere, die sehr interessant waren, z.B. Greifvögel und Spinnen. Nun begann aber unser Unterricht. Als erstes haben uns unsere Betreuer erklärt, was wir im Laufe des Tages so machen werden. Alle waren sofort Feuer und Flamme. Unsere Themen waren „Wie sieht ein Greifvogel aus?“ und „Was ist der Unterschied zwischen einer Eule und einem Greifvogel?“. Danach haben wir ein zum Thema passendes Spiel gespielt: Wir mussten einen Greifvogel und eine Eule puzzeln und sie dazu noch benennen. Dann kam eine lebende Eule in den Unterricht und wir durften sie sogar streicheln, sie war sehr weich. Der Unterricht hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir haben sehr viel herausgefunden, z.B. was Greifvögel fressen, wie groß die Spannweite einer Eule ist und dass die Eule ihren Kopf um 270° drehen kann.

Danach gingen wir in die Greifvogelschutzstation, in der wir weitere lebende Eulen und Greifvögel kennenlernten. Man konnte sich eine Eulenart aussuchen und sie etwas genauer unter die Lupe nehmen. Am Ende haben wir sogar gesehen, wie sie gefüttert wurden – die Eulen sahen wirklich süß aus.

Dann sind wir noch einmal kurz zurück ins Haus gegangen, um einen Bewertungsbogen für die Studenten auszufüllen. Natürlich war das Feedback sehr positiv. Ganz zum Schluss haben wir noch Fotos gemacht und wir waren alle traurig, dass wir schon wieder los mussten.

Nach dieser spannenden Exkursion gingen wir noch zu einem Abenteuerspielplatz und der Spaß ging weiter: Wir machten zuerst ein ausgiebiges Picknick, das wie ein richtiges Buffet aussah (bis auf die vielen Süßigkeiten …. aber das gehört eben dazu)! Als wir satt waren, gingen wir auf den Spielplatz, wo ein paar Kinder mit Herrn Röttges und Frau Zarrn ein Ballspiel spielten. Die anderen versuchten, mit so vielen Personen wie möglich auf der Seilbahn zu fahren: Der Rekord betrug elf Schüler. Diese Erlebnisse auf dem Spielplatz waren sehr schön und lustig. Dieser lehrreiche und zugleich schöne Tag wird noch lange in unserem Gedächtnis bleiben.

Bernhard Broll, Milena Lück,

Paul Schmitt, Johanna Schraml,

Julia Tschörner und Katinka Werner