Erasmus Plus: Bridge to a brighter future – in Norwegen

Für eine Woche trafen sich im Rahmen des Erasmus Plus Projektes Delegationen von fünf verschiedenen Schulen in Bergen.

Es kamen Türken, Portugiesen, Italiener, Norweger und Deutsche zusammen, um sich mit dem Thema Fisch und Meeresfrüchte und der Frage: „Wie könnte man die Fischindustrie auf eine nachhaltige Art und Weise vergrößern?“, zu beschäftigen. Für Norwegen ist die Fischindustrie eine wichtige wirtschaftliche Einnahmequelle. Die Norweger essen wesentlich mehr Fisch als beispielsweise die Deutschen, aber auch im Ausland ist norwegischer Fisch sehr beliebt.

Am Dienstag (24. September) ging die Reise los. Im Flieger trafen wir bereits die Gruppe, die zur türkischen Delegation gehörte und es war zu spüren, dass sich alle Teilnehmer/innen auf Norwegen und die folgende Woche freuten.

Nach der Ankunft lernten wir zunächst unsere Gastfamilien kennen. Ich wurde direkt sehr herzlich in die Familie aufgenommen. Sie zeigten mir das Haus, die Umgebung und kochten ein typisch norwegisches Gericht, was aber eigentlich jeder gerne mag, nämlich Pfannkuchen mit Speck und Preiselbeermarmelade.

Mittwochs wurden wir in der Schule von der Direktorin willkommen geheißen und besichtigten das Schulgebäude. Im Unterschied zum AMG hat hier jede/r Schüler/in einen Laptop, es gibt Wlan und kleine Arbeitsecken mit Stromanschluss.

Anschließend begannen wir in gemischten Gruppen, um auch mit den Schülerinnen und Schülern aus den anderen Ländern besser in Kontakt zu kommen, mit dem Erstellen unserer Power-Point-Präsentationen zur Ausgangsfrage.

Am Abend spielten wir alle zusammen Curling, eine in Norwegen sehr beliebte Sportart und eine weitere Möglichkeit, die Teilnehmer/innen aus den anderen Ländern besser kennenzulernen.

Am Donnerstag und Freitag besichtigten wir das Fischereimuseum Bergens, wozu auch eine Fischfarm ganz in der Nähe gehört und zu der wir zur Freude aller gruppenweise mit einem Speedboot gefahren wurden. Zudem wurden uns die Fütterungsanlagen, Käfige und das Kontrollzentrum gezeigt und erklärt.

Ein Besuch der Universität in Bergen gehört ebenfalls zum Programm und wir wurden über unsere Möglichkeiten, dort zu studieren, informiert.

Zum Ausklang des Tages gingen wir am Freitag gemeinsam Bowlen und Pizza essen.

Samstag und Sonntag erkundeten wir Bergen und die Umgebung. Wir machten eine geführte Tour  durch die Innenstadt Bergens, fuhren mit der Gondel und Seilbahn auf einige Berge in Bergen und Voss und waren von der Landschaft vollkommen überwältigt. Nur die Temperaturen hatten wir teilweise nicht richtig eingeschätzt, weshalb längere Wanderungen nicht möglich waren.    

Am Montag beendeten und ergänzten wir in unseren Gruppen die Präsentationen mit unserem über die Woche neu erlernten Wissen und stellten unsere verschiedenen Ideen schließlich, selbstverständlich auf Englisch, vor.

Damit war die Woche auch fast schon wieder vorbei, wir wurden in der Schule verabschiedet und am Dienstag (1. Oktober) flogen wir zurück nach Deutschland.

Es war für uns alle eine beeindruckende und interessante Fahrt und auch wenn sich die meisten auf ihr eigenes Bett freuten, fanden sie es auch schade, dass die Zeit in Norwegen so schnell vergangen war.

Ich stehe mit meiner Austauschschülerinnen noch im Kontakt und freue mich sie im Dezember hier am AMG begrüßen zu können.

Hannah Drontmann (Q1), Philine Wedemeyer