Das AMG sagt NEIN zu Hate-Speech

Obwohl die aktuelle COVID-19 Pandemie den Fokus vieler Themen und Probleme auf sich zieht, bedeutet dies nicht, dass diese aus der Welt sind. Immer noch kursieren fremdenfeindliche und volksverhetzende Botschaften im Internet und vor allem auf Sozialen Netzwerken.

Doch wie wirkt sich das auf die User aus, die zudem überwiegend Jugendliche sind? Die Tatsache, dass man im Jahr 2020 in WhatsApp-Chats von vielen Schülern deutscher Schulen solche Inhalte finden kann, sollte diese Frage eindeutig beantworten können. Auch das AMG hat die Relevanz darin erkannt, Jugendliche bezüglich Hate-Speech im Internet und Social-Media-Räumen aufzuklären und zu sensibilisieren. Aufgrund dessen haben sich die Medienscouts mit der Unterstützung von Herrn Rohde und Herrn Kurtenbach präventiven Workshops gewidmet, welche in den letzten zwei Wochen vor den Sommerferien für alle Schüler und Schülerinnen der EF durchgeführt wurden.

Um allen Sicherheitsmaßnahmen entsprechen zu können, wurden diese in digitaler Form durchgeführt. Vorab haben die Medienscouts spezielle Arbeitsblätter zu diversen Themen angefertigt, die unter Hate-Speech fallen. Um genauer zu sein handelte es sich hierbei um die Themen Sexismus, Gewaltverherrlichung, Rassismus und Antisemitismus.

Danach wurden die Schüler und Schülerinnen der EF nach Nachnamen aufgeteilt und die digitalen Workshops konnten endlich durchgeführt werden. Innerhalb der ersten Woche wurden den Schülern und Schülerinnen gezeigt, worum es sich bei Hate-Speech handelt, wie man diese erkennen kann und natürlich wie man dagegen mithilfe von Counter-Speech vorgehen kann. Im Anschluss konnten die Teilnehmer ihren Wissenstand zu Hate-Speech im Internet bei einem Quiz überprüfen. Zum Abschluss wurden die Schüler und Schülerinnen in Expertengruppen eingeteilt. Bis zum zweiten Teil des Workshops erhielten sie die Aufgaben, diese Texte zu lesen und Fragen in einem digitalen Padlet zu beantworten. In der zweiten Phase der Workshops wurden diese Padlets dann besprochen. Dabei erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich zu ihren erarbeiteten Antworten zu äußern und innerhalb von Diskussionen die Meinungen ihrer Mitschüler zu erfahren.

Ziel dieser Workshops war es nicht nur aufzuklären und zu sensibilisieren, sondern auch den Schülern effektive Möglichkeiten darzulegen, um Hate-Speech im Internet bekämpfen und sich mit den Betroffenen solidarisieren zu können. Mit diesen Hintergedanken mussten die Schüler und Schülerinnen der EF eigene Counter-Speech-Memes erstellen und diese ihren Mitschülern vorstellen. Da sich darunter äußerst gelungene Memes befunden haben, kann man jetzt nicht nur behaupten, dass die Schüler und Schülerinnen Hate-Speech im Internet erkennen können, sondern auch aktiv dagegen vorgehen werden.

Beata T’omkina (Q1)