Besuch der 8d bei der Lit.kid.Cologne

Wie fängt man einen Mörder, wenn man sich nicht bewegen oder verständigen kann?! Diese Frage steht im Zentrum eines Jugendbuchs von Penny Joelson, das die Klasse 8d bei einer Lesung im Alten Pfandhaus in Köln kennenlernte. Im Rahmen des Englischunterrichts besuchten wir in Begleitung von Frau Ruhland und Frau Stubbe die Lit.kid.Cologne, das Jugendprogramm des berühmten Kölner Literaturfestivals.

Der Roman, der vorgestellt wurde, war ein britisches Buch mit dem Titel „I have no secrets“, zu Deutsch: „Ich habe keine Geheimnisse“. Allerdings ist dies nicht der Titel der deutschen Version des Buches. Dieser lautet nämlich: „Ein kleines Wunder würde reichen“. Die Autorin des Buches, Penny Joelson, war bei der Lesung selbst anwesend und hat uns ihr Werk auf Englisch präsentiert. Ein zweisprachiger Moderator, David Fermer, half ihr, schwierige Situationen zu übersetzen. Er und die Autorin haben sich beim Vorlesen abgewechselt.

In dem Buch geht es um ein Mädchen, Jemma, das sich durch eine Behinderung nicht bewegen und auch nicht sprechen kann. Es ist ihr auch nicht möglich, sich in irgendeiner anderen Weise zu verständigen. Sie kennt ihre Eltern nicht und lebt in einer Pflegefamilie. Durch einen Zufall erfährt sie, dass der Freund ihrer Pflegerin für einen Mord in der Nachbarschaft verantwortlich ist und kurz davor ist, ihrer Pflegerin dasselbe Schicksal zu bescheren. Doch wie kann Jemma dies trotz ihrer Behinderung verhindern? Als sie dann noch erfährt, dass sie eine Zwillingsschwester hat, die in einer anderen Familie lebt, ist die Verwirrung perfekt.

Die Lesung war sehr spannend und abwechslungsreich, da Penny Joelson zwischendurch auch Fragen aus dem Publikum beantwortet hat. So erfuhren wir zum Beispiel, dass sie zum Schreiben des Buches insgesamt drei Jahre benötigt hat, d.h. von der Idee zum fertigen Manuskript, nicht bis zum fertigen Buch. Außerdem erzählte sie, dass sie früher selbst mit behinderten Kindern gearbeitet. Ihre Erfahrungen hat sie in die Geschichte einfließen lassen.

Die Lesung war sehr interessant und hat neugierig gemacht, zu erfahren, ob es der Hauptfigur gelingt, den Mörder zu fassen.

Janek Stockhaus (8d)